Eine Politik für Stadt und Land

Für einen Politiker sind die Inhalte seiner Politik entscheidend. Ich setze mich in der Verkehrspolitik für den öffentlichen Verkehr, und damit für unsere Umwelt ein. In der Bildungspolitik setze ich mich für Chancengleichheit und gute Schulen ein. Die Abwanderung aus den ländlichen Regionen in die Agglomerationen müssen wir mit geeigneten Massnahmen stoppen. Mit der guten Lebensqualität auf dem Land haben wir einen grossen Trumpf!

 

Im Grossen Rat setze ich mir folgende Hauptthemen:

 

Für unsere Sicherheit: Es braucht Präsenz der Polizei, auch an den Bahnhöfen. Es braucht aber auch eine sichere Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen in unserer Region. Ein gutes Spital, zuverlässige Ambulanzen, Hausärzte, und sichere Renten und bezahlbare Krankenkassenprämien. Als Präsident der Bernischen Ortspolizeivereinigung und als Gemeinderat mit dem Ressort öffentliche Sicherheit weiss ich was Sache ist.

 

Für unseren öV: Ich durfte als Kommissionspräsident die Beratungen zum öV-Angebotsbeschluss sehr eng begleiten. Der Grosse Rat nahm das Geschäft mit übergrossem Mehr an. Als Mitglied der Regionalen Verkehrskonferenz Oberaargau, Präsident der IGöV Oberaargau und Kenner des Systems von Bahn und Bus will ich im Grossrat weiterhin mithelfen gute Anschlüsse und Verbindungen zu schaffen.


Für unseren Oberaargau: Die Region Oberaargau hat viel zu bieten – auch ein breites Bildungsangebot. Ihre Interessen müssen aber auch wahrgenommen werden. Als Oberaargauer Grossrat und Ehrenpräsident des Jugendparlamentes Oberaargau habe ich ihre Eigenheiten und Kanten kennen und schätzen gelernt. Grundlage genug, um in Bern die Oberaargauer Interessen klar und deutlich zu vertreten ohne das Ganze aus dem Blick zu lassen.

 

Als Querschnittsthema kommt die Finanzpolitik dazu, welche im Grossen Rat sehr dominant ist. Meine Meinung ist klar: Der Staat muss für seine Aufgaben genügend Mittel haben. Politischen Kräften, welche dem Staat die Mittel entziehen und nicht finanzierte Steuersenkungen durchbringen wollen und damit Abbaumassnahmen auslösen, begegne ich mit Widerstand. Der Staat muss seine Leistungen wirtschaftlich und effizient erbringen, das setze auch ich voraus.

 

Das Verhältnis Kirche und Staat ist ein Nebenthema, welches mich sehr interessiert. Mit meiner Motion für einen Bericht zu den PfarrerInnenlöhnen, konnte ich ein Thema anstossen, das der Regierungsrat aufnahm. In der nächsten Legislatur 2014-2018 wird der Regierungsrat einen Bericht vorlegen. Daraus die politischen Schlüsse zu ziehen, wird höchst interessant sein. Die Diskussionen mit den Landeskirchen finde ich spannend. Dabei ist für mich klar, dass es nicht unbedingt eine völlige Trennung von Kirche und Staat bedarf. Das Verhältnis muss aber auf eine moderne Basis gestellt werden. Der Kanton Bern soll nicht mehr aufgrund eines Vertrages von 1804 jährlich über 75 Millionen Franken für die Pfarrerinnen- und Pfarrerlöhne bezahlen müssen.